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- Glasfaserausbau, Stromversorgung - in Ochtendung

- Information zum Glasfaserausbau und zur Umstellung der Stromversorgung in Ochtendung -

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den vergangenen Monaten sind rund um den Glasfaserausbau sowie die geplante Umstellung der Stromversorgung von Freileitung auf Erdkabel teilweise einige Fragen entstanden. Die Abläufe waren für viele nicht immer nachvollziehbar – das kann ich gut verstehen.

Ich möchte Ihnen daher den aktuellen Stand und die weitere Vorgehensweise übersichtlich darstellen.

1. Glasfaserausbau – Bauabschnitt 2

Bauabschnitt 1 wurde baulich im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass alle Anschlüsse bereits aktiv sind. Die endgültige Inbetriebnahme hängt vom weiteren Baufortschritt und technischen Freigaben ab. Die noch zu erledigenden Restarbeiten, wie auch Beanstandungen, sollen noch abgeschlossen werden, bevor mit den Arbeiten des Bauabschnittes 2 begonnen wird.

Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf dem Glasfaserausbau – Bauabschnitt 2.

Dieser umfasst insgesamt 25 Teilabschnitte.

Geplant ist:

  • Start der Arbeiten: Juni / Juli 2026

  • Beginn mit:

    Teilabschnitt 1 (grün)

    Teilabschnitt 2 (beige)

    Teilabschnitt 3 (violett)

    Teilabschnitt 4 (rosa)

    Teilabschnitt 5 (gelb)

    Die Farben sind im Plan bei den Teilbereichen mehrfach vergeben. Betrachtung findet beim Start der Arbeiten nur die Teilabschnitte 1 - 5.

    Hier behält sich Westnetz vor, die Reihenfolge der Bearbeitung der Teilabschnitte je nach Beurteilung der Planungen zu ändern. Dazu erfolgt jedoch frühzeitig eine Mitteilung.

Die Ausführung übernimmt die Firma Araz (Wittlich).

Wichtig ist hierbei:

In diesen Bereichen erfolgt ausschließlich der Glasfaserausbau, da in diesen Teilabschnitten die Stromversorgung bereits über Erdkabel vorhanden ist (vor allem in neueren Wohngebieten).

2. Umstellung Stromversorgung (Freileitung → Erdkabel)

Viele Bürgerinnen und Bürger warten auf die Umschaltung der Stromversorgung von Dachanschlüssen (Freileitung) auf Erdkabel.

Hierzu gibt es eine klare Aussage des Netzbetreibers:

Dies erfolgt in einer Straße, Teilbereich erst dann, wenn alle Haushalte dort die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, sprich, ein Elektrobetrieb hat eine Verbindung vom Erdanschluss zum Stromverteilerkasten hergestellt.

Im Bauabschnitt 2 sind Maßnahmen dazu erst ab dem Jahr 2027 vorgesehen, da Planung und Finanzierung erst ab 2027 eingeplant ist.

Das bedeutet:

In 2026 erfolgt keine flächendeckende Umstellung der Stromanschlüsse mehr.

Der Fokus liegt aktuell ausschließlich auf dem Glasfaserausbau.

3. Bürgerversammlung / Ansprechpartner der Versorger

In der letzten Bürgerversammlung wurde der Wunsch geäußert, Vertreter der Versorgungsunternehmen einzuladen, damit offene Fragen direkt beantwortet werden können.

Ich habe dieses Anliegen aufgenommen und Gespräche geführt:

  • Westnetz: Hier konnte ich mich in einem persönlichen Gespräch konstruktiv austauschen. Die daraus gewonnenen Informationen sind in dieser Mitteilung eingeflossen.

  • E.ON: Hier habe ich ebenfalls angefragt, einen kompetenten Ansprechpartner für eine Bürgerversammlung zur Verfügung zu stellen. Von E.ON wurde mir hierzu mitgeteilt, dass eine Teilnahme geprüft werden kann, jedoch nicht zugesichert ist.

Weiter Aussage aus dem Schreiben von E.ON: „Für Ihr Ausbaugebiet 1 ist die Inbetriebnahme

aktuell voraussichtlich bis zum 2 Quartal 2026 vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt der Nutzung

hängt vom weiteren Baufortschritt sowie von den abschließenden Arbeiten vor Ort ab. Für

individuelle Anliegen empfehlen wir, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit bereits bestehendem

Vertrag direkt an unseren Kundenservice wenden. Die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten fin-

den sich auf unserer Webseite, wo wir bei Fragen zum Anschluss, zum Baufortschritt oder zu Verträ-

gen gezielt unterstützen können. Wenn Sie noch Fragen haben, sind wir selbstverständlich für Sie

da.“

Danach sind Vertragsangelegenheiten, Anschlussfragen oder individuelle Ausbaufragen keine

Aufgabe der Ortsgemeinde, sondern werden direkt zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und

dem jeweiligen Versorger geregelt. Natürlich schalten wir uns dazu bei Bedarf, wie schon

geschehen, mit auf. Daher bitte ich sich für konkrete Anliegen direkt und ausdrücklich bei E.ON

an den Kundenservice zu wenden.

4. Ausblick

Sobald konkrete Starttermine oder weitere Details vorliegen, werde ich zeitnah informieren.

Mir ist wichtig, hier Transparenz zu schaffen und die Abläufe nachvollziehbar darzustellen – auch wenn nicht alle Entscheidungen vor Ort, von der Gemeinde getroffen werden können.

Ihr

Hans-Georg Hammes