Ärztliche Versorgung sichern: Aktueller Stand für Ochtendung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ärztliche Versorgung sichern: Aktueller Stand für Ochtendung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die aktuelle Situation rund um die hausärztliche Versorgung in Ochtendung bewegt viele von Ihnen – und das vollkommen zu Recht. Die zunehmende Einschränkung der Sprechzeiten sowie die allgemeine Entwicklung in der bestehenden Praxis in der Klöppelsgasse sorgen für Verunsicherung und Unruhe.

Mir ist wichtig, an dieser Stelle klarzustellen: Dieses Thema beschäftigt uns in der Ortsgemeinde und gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Maifeld bereits seit geraumer Zeit intensiv. Seit Mitte letzten Jahres - auch nach einem Antrag einer Fraktion im Ortsgemeinderat - arbeiten wir aktiv an Lösungen, um die hausärztliche Versorgung in Ochtendung nachhaltig zu sichern und auszubauen.

Dabei verfolgen wir aktuell mehrere Ansätze:

Kurzfristig besteht die Möglichkeit, die bestehende Praxis in neue Strukturen zu überführen und dort perspektivisch einen jüngeren Hausarzt anzusiedeln – evtl. unterstützt durch die Erfahrung vom jetzigen Hausarzt. Hierzu sind wir im Austausch, auch wenn noch nicht alle notwendigen Zustimmungen vorliegen. Weitere Gespräche auf Verwaltungsebene sind bereits angestoßen.

Parallel prüfen wir alternative Standorte im Ort – sowohl durch die mögliche Umnutzung bestehender Praxisräume als auch durch Gespräche mit Eigentümern über geeignete Immobilien. Auch die Kombination von medizinischen Angeboten, beispielsweise mit einer Physiotherapiepraxis, wird dabei mitgedacht.

Mittel- bzw. langfristig planen wir darüber hinaus die Entwicklung eines neuen Mischgebiets, in dem auch ein medizinisches Versorgungszentrum oder die Möglichkeit zur Ansiedlung einer Hausärztin / eines Hausarztes entstehen könnte. Damit wollen wir die ärztliche Versorgung in Ochtendung zukunftssicher aufstellen.

Neben all diesen Bemühungen habe ich Gespräche mit in Ochtendung sesshaften Ärzten geführt, um Interesse zu dieser für uns so wichtigen hausärztlichen und weiteren medizinischen Versorgung zu wecken.

Mir ist bewusst, dass viele Stimmen derzeit lauter werden und schnelle Lösungen fordern. Dazu zähle ich auch eine geplante private Unterschriftenaktion, die wir im Rathaus auslegen lassen. Dieses Engagement zeigt, wie wichtig Ihnen allen, dies auch zu Recht, die medizinische Versorgung vor Ort ist. Gleichzeitig braucht es neben berechtigtem Druck auch konkrete, tragfähige Schritte – und genau daran arbeiten wir.

Ich stehe zudem im persönlichen Austausch mit Dr. Blersch, der sich seiner Verantwortung gegenüber den Patientinnen und Patienten sehr bewusst ist und sich weiterhin stark mit ihnen verbunden fühlt.

Ich werde Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Ihr

Hans-Georg Hammes

Ortsbürgermeister